Windverwöhnt: So könnte man die Region nennen, in der Familie Martensen lebt. Und so sehr sie ihre Heimat, das Nordfriesland, auch liebt: Es durfte auf der heimischen Terrasse gern mal etwas weniger zugig sein, um die Sonne zu genießen. Das 70 Jahre alte Eigenheim hat daher einen gläsernen Anbau erhalten.

Als typisches Nordlicht ist Oke Martensen eine steife Brise ja gewohnt. Seine Heimat ist Struckum, eine kleine Gemeinde südwestlich von Flensburg, wenige Kilometer von der Nordseeküste entfernt. Hier, mitten in Nordfriesland, wohnt er mit seiner Frau Kirsten in einem schönen Klinkerbau – die Kinder sind mittlerweile aus dem Haus. „Wir wollen auch nirgendwo anders leben“ sagt der 52-Jährige. Die Lebensqualität ist für ihn einfach unschlagbar: „Die viele Natur, die Idylle. Der Ort ist klein, dafür aber persönlich. Er hat eine prima Infrastruktur und bietet alles, was man braucht. Und ein Auto ist gar nicht nötig – wir kommen überall mit dem Fahrrad gut hin.“

Die Wurzeln sind tief: Fast sein ganzes Leben hat Oke Martensen hier verbracht. Das gemeinsame Haus stammt noch vom Großvater und wurde 1948 erbaut. Genau 50 Jahre später, 1998, hat die Familie es  aufwendig umgebaut, erneuert und seitdem gut in Schuss gehalten. Und dass der Bau so gepflegt ist, kommt nicht von ungefähr: Schließlich ist der Hausherr Handwerksmeister und führt mit seiner Frau seit Jahren den Familienbetrieb, eine gut laufende Tischlerei.

Typisches Landhaus im Friesland

Generell ist es eher das solide Handwerk, das den Ort prägt, nicht die große Industrie. „Wir bilden in unserer Region mehr junge Menschen in unserem Beruf aus als ganz Hamburg“, sagt der 52-Jährige stolz, der auch Obermeister der Tischlerinnung Nordfriesland-Süd ist. Dass er auch am eigenen Haus viel selbst gemacht hat, ist daher selbstverständlich. Als ein „typisches norddeutsches Landhaus“ beschreibt er das Familienhaus, und als „urig und einmalig“. Klingt nach einem Widerspruch, ist es aber nicht: Ihr individueller Charakter ist das einfach Typische an den Landhäusern im Norden.

So, wie auch beim Eigenheim der Martensens: Die vielen schmalen Fenster heben sich mit ihren weißen Rahmen deutlich von der roten Klinkerfassade ab. Steinerne Wege führen durch den Garten, und die Wiese schmiegt sich wie ein grüner Mantel ums Haus. Auf der Westseite – gleich vor der Terrasse – gibt es einen sehr schönen kleinen Naturteich, und dahinter Bäume, Büsche und Blumen. Wer hier sitzt und den Blick in die Natur schweifen lässt, weiß sofort, was der Bauherr meint, wenn er von Ruhe und Idylle spricht. Und auch, warum er sich hier so wohl fühlt.

Holz – ein besonderer Baustoff

An dem 70 Jahre alten Familienhaus gibt es freilich hin und wieder etwas zu tun. Die jüngste Veränderung fand diesmal außen statt: Die Westterrasse wird neuerdings von einem gläsernen Dach geschützt, das zudem mit seitlicher Verglasung ausgestattet ist. Das Haus verfügt über zwei Freisitze: einen nach Süden, den anderen nach Westen. „Unser neues Glashaus steht auf der Westseite, weil es für uns da einfach besser gepasst hat“, erzählt der Tischlermeister. „Es bekommt auch von Süden genug Licht, doch der Ausblick ist von hier noch schöner, vor allem bei Sonnenuntergang.“

Da sie eine Tischlerei führen und Holz lieben, stand für die Martensens außer Frage, dass es auch beim neuen Glashaus zum Einsatz kommt. „Holz ist einfach ein toller Baustoff“, sagt der Bauherr. „Holz lebt! Jeder Balken, jede Maserung ist anders. Für uns war klar: Wir wollen das Holz sehen.“ Deswegen hat sich das Paar für ein Terrassendach mit innenliegenden Holzsparren entschieden – auch, weil sich das wunderbar mit dem alten Holzboden auf der Terrasse ergänzt.

Außen Schutz, innen Behaglichkeit

Das Terrassendach Aura von Solarlux konnte die Anforderungen erfüllen. Die schlanken Sparren und die schmalen Stützpfeiler sind aus Fichte, was zusammen mit dem Holzboden und den Holzmöbeln ein warmes, behagliches Ambiente schafft. Auf der Außenseite schützen Aluminium-Deckschalen vor heftigem Wetter.

Die seitliche Verglasung macht aus der Terrassenüberdachung ein Glashaus, das den Wind abhält. Sie lässt sich vollständig öffnen – dank der eingerückten Stützen auch über Eck. Möglich macht das ein intelligentes Schiebe-Drehsystem. Komplett geöffnet, stehen die Glaselemente in Bündeln an der Hauswand, und die eingelassene Bodenschiene sorgt für einen barrierefreien Übergang. Weitere Besonderheiten sind die verglaste Traverse und der dreiseitige Dachüberstand. All das verleiht diesem Glashaus eine sehr moderne und filigrane Optik

Als Inhaber eines Handwerkbetriebs ging das Ehepaar bei der Auswahl des Anbieters freilich recht akribisch vor, ehe es sich für Solarlux entschied. „Wir sind dann nach Melle gefahren, haben uns das Unternehmen angesehen, und dann war die Sache für uns klar.“ Und nach der Planungsphase ging der Aufbau recht schnell vonstatten. Knapp eine Woche brauchte es, bis das schicke neue Glashaus fertig war. Der Tischlermeister lacht: „Meine Mitarbeiter haben gestaunt, wie gut das alles lief. Da ging eins aufs andere – wie bei Lego. Sobald die Sonne scheint, wollen meine Frau und ich raus auf die Terrasse. Und das ist jetzt auch möglich, ohne sich dabei ständig durchpusten zu lassen.“

Als Solarlux-Partner sind wir als Mundt GmbH & Co. KG aus Oldendorf, nördlich von Bremen, davon überzeugt: Bei uns erhalten Sie außergewöhnliche Qualität, die sämtlichen Anforderungen in vollem Umfang gerecht werden – überzeugen Sie sich selbst!

Die Ruhe im Wind | Glashaus in Nordfriesland
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